Historisches

Einst war das Gelände des heutigen Rheinforums Sitz des Freiherrn von Geyr zur Schweppenburg. Bis 1848 diente das Rheinforum als Amtssitz der Bürgermeisterei. Im Jahre 1876 funktionierte die Firma Heymann & Sohn das Rheinforum zur Papierfabrik um. In den Jahren 1881 bis 1901 diente das Rheinforum als Standort für das Chemiewerk "Zimmermann´sche Fabrik".

In den darauf folgenden Jahren wurde das Rheinforum als Heim und Sporthalle der katholischen Pfarrgemeinde genutzt. Im Jahr 1919 kauft die Rheinbraun das Grundstück mit der großen Halle und dem dazugehörigen Wohngebäude. Das Werkstattgebäude wurde für Instandsetzungsarbeiten an den Schiffen genutzt. Die Wohngebäude wurde teilweise zu Büroräumen umfunktioniert. Es folgten nun zahlreiche Umbauten bis hin zur heutigen Struktur.

In den neunziger Jahren kommt es zu großen ökologischen Bedenken, und einhergehend mit dem Verfall der Frachtpreise bricht der Umschlag von Frachtgütern dramatisch ein. Im Jahr 1999 kommt es zur Schließung der Anlage, und das Gebäude steht leer. 2001 beschließt die Stadt Wesseling, das Gebäude zu kaufen, um die Stadtbild prägenden und denkmalgeschützten Bauten zu erhalten, und aus ihnen einen attraktiven öffentlichen Stadtplatz – den Otto-Wels-Platz – zu formen.

Heute werden die Räume von der Stadt für öffentliche Veranstaltungen und Firmenevents vermietet. Es finden vor allem in der Großen Halle zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. So nutzt beispielsweise das Wesselinger "Phönix Theater" das Rheinforum für Proben und Auftritte.